Archiv 2013

Neue Schutzanzüge in Kirchdorf
Peter Lemanski, Wehrführer, 28.12.2013

Am Morgen des 28.12.2013 wurden die ersten Atemschutzgeräteträger der FF Kirchdorf mit neuen Schutzanzügen ausgestattet. Die Hosen und Jacken mit dem Markennamen „V-Force“ sollen den Kameraden neben höchsten Sicherheitsstandards auch hohe Bewegungsfreiheit in Einsätzen bieten. Der Austausch aller Schutzanzüge wird aus Kostengründen von der Stadt auf mehrere Jahre verteilt. Es bleibt zu hoffen, dass möglichst bald alle freiwilligen Feuerwehrleute in Hamburg diesen hohen Schutzstandard genießen können.

 

Weihnachten & Silvester
Maik Petrich, Wehrführer-Vertreter, 25.12.2013

Liebe Kameraden, Freunde und Partner der Freiwilligen Feuerwehr Kirchdorf. Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende und wir wünschen allen ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2014.

Feuerwerk und Knallerei – schön anzusehen aber auch gefährlich.

Mit einem bunten Feuerwerk und lauter Knallerei begrüßen jährlich millionen Menschen in der Silvesternacht das neue Jahr. So glanzvoll und faszinierend dieser Brauch auch ist, so große Gefahren birgt er. Die Feuerwehr Kirchdorf stellt sich auf die einsatzreichste Nacht des Jahres ein und damit ihr sicher und gesund den Jahreswechsel erlebt haben wir einige Tipps für euch:

  • Bitte nur Feuerwerkskörper verwenden, die von der Bundesanstalt für Materialforschung zugelassen sind. Achten sie hier auf das Zulassungszeichen „BAM“ (Bsp. BAM-PII-0537).
  • Lesen sie immer die Gebrauchsanweisung die auf der Verpackung aufgedruckt ist.
  • Feuerwerkskörper gehören nicht in die Hände von Kindern.
  • Feuerwerkskörper nie in geschlossenen Räumen verwenden. Achten Sie immer auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand.
  • Schließen sie in der Silvesternacht alle Fenster und Balkontüren damit Raketen und Leuchtkugeln nicht in die Wohnung gelangen.
  • Blindgänger und Versager auf keinen Fall ein zweites Mal zünden.
  • Räumen sie Terrassen und Balkone von brennbarem Material damit dieses nicht von verirrten Raketen entzündet wird.

Sollte es trotz aller Vorsicht doch zu einem Unfall kommen bewahren sie unbedingt Ruhe und rufen sie den Notruf der Feuerwehr 112.

Die Freiwillige Feuerwehr Kirchdorf wünscht einen guten Rutsch.

 

Das ABC der Ersten-Hilfe für unsere Frauen
Maik Petrich, Wehrführer-Vertreter, 29.11.2013

Die letzte Erste-Hilfe-Aus- und Fortbildung ist bei den meisten Damen und Herren schon einige Zeit her. Oft gab es seit der Fahrschule keine Auffrischung mehr. Doch ob im Haushalt, in der Freizeit oder auf dem Weg zur Arbeit, es kann jederzeit zu einem Unfall kommen. Aus diesem Grund boten unsere Kameraden Olaf Settgast und Dietmar Höpner einen Ersten-Hilfe-Kurs für unsere Frauen an.
An zwei Samstagen im November trafen sie sich im Kirchdorfer Feuerwehrhaus um das Erste-Hilfe-Wissen der Teilnehmerinnen aufzufrischen und um neues Wissen zu vermitteln. Themen wie Verletzungen, Erkrankungen und die richtige Lagerung von Verletzten oder erkrankten Personen wurden zunächst theoretisch gelehrt. Anschließend konnten unsere Frauen das theoretische Wissen in vielen praktischen Übungen umsetzen. Es wurden häufige Blessuren wie Kopfplatzwunden, Schnittverletzungen und Verbrennungen behandelt. Die „Klassiker“ der Ersten-Hilfe-Ausbildung, die stabile Seitenlage und die Herz-Lungen-Wiederbelebung, konnten an unseren Verletztedarstellern und an der Übungspuppe verinnerlicht werden.
Bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen wurden auch Erkennungsmerkmale wie Herzinfarkt und Kinderkrankheiten besprochen.
An der durchweg positiven Resonanz der Teilnehmerinnen ist zu erkennen dass diese Ausbildung nicht nur Spaß gemacht hat sondern auch viel in Vergessenheit geratenes Wissen zurückgeholt wurde. In Notlagen verschafft dieses Know-How unseren Frauen zusätzliche Sicherheit. Wir hoffen dass das Wissen nie zur Anwendung kommen muss.
Ein großer Dank geht an die Ausbilder und Verletztendarsteller, die diese Ausbildung möglich gemacht haben.

 

Laternenumzug, Klönschnack und Feuerwerk
Maik Petrich, Wehrführer-Vertreter, 09.09.2013

Am Samstag, 19. Oktober ist es wieder soweit. Wir, die Freiwillige Feuerwehr Kirchdorf, veranstalteten den alljährlichen Laternenumzug durch Kirchdorf. Ab 17:00 Uhr laden wir Familien und Kinder zum Klönschnack rund um das Feuerwehrhaus „Bei der Windmühle 61“ recht herzlich ein. Bei Bratwurst, heißem Kakao und natürlich Glühwein kann man sich gemütlich auf die kalte Jahreszeit einstimmen. Der Laternenumzug startet gegen 19:00 Uhr und endet mit einem Feuerwerk.
Auch wenn ein Laternenumzug überschaubar scheint, sollten dennoch speziell die kleinen Kinder einen Zettel mit Adresse und Telefon- und Handynummer der Eltern in der Tasche haben. Und natürlich bitte alle Kinder und Eltern dem Wetter entsprechend anziehen. Ersatzbatterien oder Ersatzkerzen für die Lampions nicht vergessen.

 

Brandstiftung: Reetdach an mehreren Stellen angezündet
Hamburg (rtn), 04.08.2013

Bisher unbekannte Brandstifter zündeten in der Nacht zum Sonntag an mehreren Stellen ein Reetdachhaus am Niedergeorgswerder Deich in Hamburg-Kirchdorf an. Ein älterer Hausbewohner wurde von den Feuerwehrleuten gerettet und vom Rettungsdienst versorgt.

Nach ersten Erkenntnissen war das Reetdach an insgesamt drei Stellen angezündet worden und hatte sich schnell ausgebreitet. Feuerwehrleute löschten unter Atemschutz mit mehreren C-Rohren und Handlöschern im Innen- und Außenangriff. Danach wurde das Reet in mühevoller Arbeit großflächig entfernt und abgelöscht. An der Einsatzstelle waren die Feuerwehren Veddel, Wilhelmsburg, Harburg und Kirchdorf, sowie eine Rettungswagenbesatzung, ein Notarzt mit NEF und Streifenwagenbesatzungen der Polizei eingesetzt.

Quelle und Fotos hier.

Großübung auf Dockville
Peter Lemanski, Wehrführer, 28.06.2013

MS Dockville ist ein Musik- und Kunstfestival im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg am Reiherstieg, welches bald wieder tausende Musikhungrige auf die Elbinsel lockt. Grund genug für die Freiwillige Feuerwehr Kirchdorf sich das Festivalgelände einmal ganz genau anzuschauen und sich bei einer Übung auf alle Eventualitäten vorzubereiten. Dem Übungsszenario unterlag die Annahme, dass es zu einem größeren Brand gekommen ist und eine erhebliche Menge Löschwasser benötigt wird. Bei einer Löschwasserförderung über lange Strecken wird zusätzlich eine weitere Wehr mit der Sonderkomponente „Wasserversorgung“ alarmiert. In Hamburgs Süden wird die FF Francop hinzugezogen, mit dessen Hilfe an diesem Tag die rund 40 Einsatzkräfte über 2000m Schlauch verlegten und das Wasser aus der Elbe bis auf das Konzertgelände förderten. Die einheitliche Ausrüstung der Fahrzeuge, die gute Ausbildung der Mannschaften und die Entscheidungsfreude der Gruppenführer waren von großem Vorteil. Das Übungsergebnis wurde von allen Beteiligten als gut angesehen.

Fotos Wasserversorgung über lange Wegstrecke

 

Feuerwehr Hamburg im Hochwassereinsatz in Dresden (SN)
Maik Petrich, Wehrführer-Vertreter, 04.06.2013

Elf Jahre nach dem verheerenden Jahrhunderthochwasser heißt es vieler Orts in Deutschland wieder: Landunter. Wie auch im Jahre 2002 wurde in Hamburgs Partnerstadt Dresden Katastrophenalarm ausgerufen und um Amtshilfe gebeten. Seit dem späten Dienstag Vormittag sind etwa 150 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg und Kollegen der Berufsfeuerwehr in Dresden im Einsatz. Auch die Freiwillige Feuerwehr Kirchdorf beteiligt sich an den Maßnahmen zur Hilfeleistung und Hochwasserbekämpfung im Katastrophengebiet. Pressebericht.

Fotos vom Hochwassereinsatz in Dresden

 

Schiffsbrand im Hafen
Peter Lemanski, Wehrführer, 02.05.2013

Auf dem etwa 60.000 Bruttoregistertonnen großen Roll on Roll off – Schiff „Atlantic Cartier“ ist es zu einem Brand gekommen. Die Hamburger Feuerwehr löst die seltene Schadensart FEUWA5 (Feuer auf dem Wasser – auf einem Schiff – 5. Alarm) aus. Im ersten Anmarsch waren gleich fünf Freiwillige Feuerwehren (unter Anderem FF Kirchdorf) im Einsatz. Die Freiwillige Feuerwehr Hamburg berichtet.

 

Endlich Mai, endlich Feuerwehrfest
Peter Lemanski, Wehrführer, 18.04.2013

Am Samstag, 25. Mai 2013 richtet die Freiwillige Feuerwehr Kirchdorf das beliebte Straßenfest am Feuerwehrhaus aus. Von 11.00 bis 23.00 Uhr gibt dieser Tag der offenen Tür nicht nur den Anwohnern die Möglichkeit, sich über ihre Stadtteilfeuerwehr zu informieren, sich bei kleinen Vorführungen einen Eindruck über die Bandbreite der Aufgaben zu verschaffen und Informationen zum Brandschutz zu sammeln. Das Programm reicht an diesem Tag von einer Fahrzeug- und Geräteschau, über kleine Film- und Diavorführungen bis hin zur Vorführung einer technischen Rettung, Live-Darbietung einer Fettexplosion und eines Brandeinsatzes. Der kleine Flohmarkt am Vormittag lädt zum Stöbern ein und für das leibliche Wohl wird mit Erbsensuppe und Grillwurst gesorgt. Der Spaß soll aber an diesem Tag auch nicht zu kurz kommen. Im jährlichen Wechsel gibt es eine Hüpfburg für Kinder oder einen Ballonwettbewerb. Selbstverständlich gibt es auch Spritzübungen für die „kleinen Brandmeister“. Überhaupt ist für die Kinder immer viel vorbereitet. Auf ein besonderes Highlight freuen sich die Wehrmänner jetzt schon: Eine befreundete Schalmeienkapelle vom Bodensee hat signalisiert, gerne einmal in Kirchdorf zu spielen. Also Daumen drücken! Abends wird dann zur Musik vom Plattenteller ausgiebig im Feuerwehrhaus geschwoft. Egal, ob Sie sich mit Ihren Kindern die roten Autos ansehen wollen, oder sich detailliert für die Arbeit der Freiwilligen interessieren – Sie sind ganz herzlich willkommen.

 

Tierischer Fahrgast
Peter Lemanski, Wehrführer, 12.03.2013

In der Nähe eines Mehrfamilienhauses am Karl-Arnold-Ring haben die Kirchdorfer Feuerwehrleute einen Vogel gerettet. Er hatte sich mit den Beinen an einem dünnen Faden verfangen und hing kopfüber an einem Baum. Hausbewohner wurden auf sein klägliches Piepsen aufmerksam und alarmierten den Tierschutzverein. Dieser verwies aufgrund der Rettungshöhe von gut 4 Metern an die Freiwillige Feuerwehr. Mit wenigen beherzten Handgriffen war die Drossel schnell vom Baum befreit und mit dem Löschfahrzeug ins Feuerwehrgerätehaus befördert. Mit einer Haushaltsschere und viel Gefühl befreiten die Wehrleute den Vogel nun von der Angelschnur um ihn anschließend in die Freiheit zu entlassen. Auch „kleinere“ Einsätze gehören in Kirchdorf zum Einsatzgeschehen dazu.

 

Senator und FF besichtigen die IGS 2013
Peter Lemanski, Wehrführer, 23.02.2013

Der neue Stadtpark stellt die Elbinselwehren vor eine Herausforderung: Im April 2013 ist es soweit: Die Internationale Gartenschau (IGS) öffnet ihre Pforten auf der Elbinsel Hamburg-Wilhelmsburg. Vom 26. April 2013 bis 13. Oktober 2013 werden 2,5 Mio. Besucher erwartet. Bei der IGS 2013 geht es jedoch nicht nur um die Erschaffung von Gärten für 2013, sondern auch um die Errichtung eines neuen Stadtparks für das 21. Jahrhundert auf der Elbinsel Wilhelmsburg. Bereits durch die Bauarbeiten der IGA und der Internationalen Bauausstellung (IBA) veränderte sich der Stadtteil über ein ganzes Jahr ständig. Da aber auf der Elbinsel Wilhelmsburg neben der Berufsfeuerwehr F34 auch drei Freiwillige Feuerwehren für Sicherheit sorgen, war es an der Zeit, sich das 100 Hektar (1 km²) große Ausstellungsgelände einmal anzuschauen. Neue Objekte wie die Schienenbahn oder die Kletterhalle weckten das Interesse der Wehrmänner. Auch die geänderten Anfahrtswege in die Parkanlage oder die Zugänglichkeit zum „Wälderhaus“ mussten vor Öffnung der Ausstellung erkundet werden. Die Führungskräfte der örtlichen Freiwilligen Feuerwehren beanstandeten im vergangenen Sommer die mangelnde Information und Beteiligung der Freiwilligen Wehren im Vorfeld der Ausstellung. Sie stießen damit auf Verständnis des Innensenators Michael Neumann, welcher auch Abhilfe für diesen Fall versprach. Er arrangierte mit dem Geschäftsführer der IGS 2013, Heiner Baumgarten, eine Begehung für die drei Wehren und ließ es sich nicht nehmen, der interessanten Führung selbst beizuwohnen. Feuerwehrspezifische Fragen, beispielsweise zu den Zufahrtswegen oder der Wasserversorgung, konnten so vor Ort gleich fachlich beantwortet werden. Die Wehren nutzten die Gelegenheit aber auch um aufzuzeigen, dass sie generell auch Verantwortung für ihre Reviere übernehmen wollen und in der Zukunft die FF wieder mehr beteiligt werden muss. Gespannt sind die Feuerwehrleute auf die Anzahl der zusätzlichen Einsätze nachdem der neue Stadtpark an die Bevölkerung übergeben wird. Sie erwarten eine Mehrbelastung für die Wehren durch das „Stadtparkphänomen“. Gemeint sind brennende Müllcontainer, ausgelöst durch achtlos weggeworfene Einweggrills und heiße Asche. Zwar kennen viele Feuerwehren in Hamburg dieses „Sommerproblem“, doch nirgends in Hamburg ist die Zahl der Einsätze so hoch wie in den Stadtparks. Hier müssen vernünftige Wege gefunden werden, um die anfallende Arbeit gut aufzuteilen. Denn andernorts rücken Wehren bis zu 20 mal am Tag zu solchen Stadtparkeinsätzen aus. Die drei Elbinselwehren sind gut aufgestellt, um der neuen Herausforderung entschlossen entgegenzutreten.

 

Deichverteidigung
Peter Lemanski, Wehrführer, 16.02.2013

Wilhelmsburg ist Europas größte Flussinsel. Allerdings birgt der Fluss auch einige Gefahren. Die schwere Sturmflut 1962 hatte katastrophale Folgen für unseren Stadtteil. Um mit solchen Situationen bestmöglich umzugehen, übt die FF Kirchdorf alljährlich den Ernstfall. Bei der Ausbildung am Übungsdeich sind vor allem die Führungskräfte gefordert. Sie müssen insbesondere Mängel und Schäden der Deiche und Hochwasserschutzanlagen vor Ort erkennen, beurteilen und zeitgleich geeignete Verteidigungsmaßnahmen anordnen.

 

Eishelden im Pech
Peter Lemanski, Wehrführer, 15.02.2013

Der Mannschaftsbus der Eishockeymannschaft „Hamburg Freezers“ ist ausgebrannt. Grund war vermutlich ein technischer Defekt. Ein Löschversuch des Busfahrers blieb leider erfolglos. Helfen konnte nur die Feuerwehr. Die Berufsfeuerwehr aus Veddel und Wilhelmsburg sowie die freiwillige Wehr aus Kirchdorf löschten das Feuer. Die Spieler waren glücklicherweise nicht im Bus.

 

Prost Neujahr !!!
Peter Lemanski, Wehrführer, 03.01.2013

Die Freiwillige Feuerwehr leistet wesentliche Beiträge zum abwehrenden Brandschutz in der Silvesternacht. Die Silvesternacht ist traditionell die Nacht mit dem höchsten Einsatzaufkommen in Hamburg. Unsachgemäß verwendetes Feuerwerk und starker Alkoholkonsum führten zu zahlreichen Bränden und Verletzungen. Von den 255 Feuern in diesem Zeitraum wurden etwa 230 alleine oder unter Beteiligung von der Freiwilligen Feuerwehr bekämpft. In der Tagespresse fand dies leider keine Berücksichtigung. Berichterstattung über die Freiwillige Feuerwehr zu Silvester.